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Lebensgewölbe

So, “zwischen den Tagen” haben Supersohn, Superfrau, Supertochter (Reihenfolge ausgewürfelt und ohne Sinn) und ich (weil der Esel sich immer zuletzt nennt) ein wenig experimentiert. Grundlage war dieser Bericht aus dem Make Magazine 10. Darüber wie man eine Biosphäre erstellt. Da wir sowieso zum Ikea wollten haben wir da eines der größten passenden Einmachgläser mitgenommen. Es gab noch ein anderes, das größer war, aber dafür auch schmaler. Im Rückblick wäre das ggf. die bessere Wahl gewesen, aber eigentlich wollte ich eher ein breites Glas. Warum das andere ggf. besser gewesen wäre, nun, da komme ich später noch drauf zurück. Auf dem Weg durch die Gartenabteilung haben wir dann noch eine schöne Rot-grüne Wasserpflanze mit genommen. Die Hoffnung ist das sie ihre tolle Farbe behält und in der Biosphäre überlebt.

Laut Anleitung soll man Teichwasser oder stehendes Wasser benutzen. Ausserdem noch gemixt mit Leitungswasser, das mit Chemikalien von den negativen Belastungen wie Kalk usw. erleichtert wurde. Wir haben uns dazu entschlossen der Natur zu vertrauen und nur Teich/Flusswasser zu nutzen. Wir hatten zwei Mehrwegflaschen dabei. Wir wollten uns sowieso die Burgruine in Wachtendonk ansehen, da Supersohn der Meinung war es gäbe nur eine Burg, da er noch nie eine andere gesehen hatte. Um die Burgruine rum “fliest” ein Burggraben. Fliest in Anführungszeichen, da das Wasser eher steht, damit aber genau das ist was wir brauchen. Also haben wie uns 1,5 Liter davon mitgenommen. Supertochter hat dann noch einen halben Liter Wasser aus der Niers gefischt, und zwar mit viel Entengrütze drauf.

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Zusammen mit ein paar gesammelten Steinen, der Wasserpflanze, dem stehenden Wasser und dem Wasser mit Entengrütze, in dem sich viel Lebendes tummelt und dem Einmachglas haben wir dann unsere eigene Biosphäre zusammengeschüttet. Hier sind wir dann auf das Problem getroffen das ich oben angeteasert habe. Die Pflanze ist eigentlich zu groß für die Biospäre. Hier wäre das höhere, schmalere Einmachglass ggf. besser gewesen. Obwohl dann auch die Oberfläche für die Entengrütze und der Raum für die Wasserpflanze ggf. kleiner gewesen wäre. Man weiß es nicht.

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Wir warten jetzt jedenfalls gespannt darauf das sich das Wasser setzt, und hoffen das die Biosphäre ihr Gleichgewicht findet.

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